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GIS Gebühren bald auch für Streaming?

Lohnt sich der Kauf eines KAGIS oder NOGIS Fernsehers noch?

Autor: Alexander Jakob von Alexander Jakob |

Wird der ORF 2022 die Streaminglücke schließen?

GIS Logo - Gebühren Info Service GmbH (GIS bald für Streaming - ja oder nein?) In den letzten Wochen wurde in den Medien vermehrt berichtet, dass der neue ORF-Chef für das Jahr 2022 große Veränderungen plant. Es sollen nicht nur die GIS-Gebühren um etwa 8% erhöht werden- auch die GIS-Gebühr soll angeblich bald für Online-Streaming der ORF Mediathek verpflichtend werden.

Das würde bedeuten, dass jeder Österreicher, der ein Smartphone, ein Tablet oder einen Computer besitzt, bald die GIS-Gebühren entrichten muss.

Was ist der aktuelle Stand der Dinge?

Laut Generaldirektor Alexander Wrabetz sollen auch künftig keine GIS-Gebühren für Streaming anfallen. (Stand vom 05. Oktober 2021)

Ein etwaiges Schließen der Streaminglücke durch den Gesetzgeber - derzeit darf der ORF keine Gebühren für Streaming verlangen, wie der Verwaltungsgerichtshof entschied - habe man als "ordentlicher Kaufmann" nicht in die Neufestsetzung des Programmentgelts einbezogen, so der designierte ORF-Generaldirektor. Zu beziffern, wie viel die Streaminglücke dem ORF derzeit kostet, sei schwierig. Derzeit seien die Abmeldungen von der GIS aufgrund von reinem Streaming der ORF-Angebote aber "überschaubar", sagte Wrabetz.

Der ORF-Chef rechnet nicht damit, dass die Lücke rasch geschlossen wird. Priorität habe aus ORF-Sicht ohnehin, mehr Bewegungsfreiheit im digitalen Raum zu erlangen. Die dafür nötige ORF-Gesetzesnovelle soll laut Regierung im kommenden Jahr erfolgen. (Quelle)

Somit steht fest: Wer einen Fernseher ohne Tuner (zB. KAGIS oder NOGIS) besitzt, der muss weiterhin keine GIS-Gebühren bezahlen. Auch dann nicht, wenn er ORF online streamt.

Ist das bei Ihnen der Fall? Dann sollten Sie sich direkt von der GIS abmelden!

GIS-Gebühren bald 8% teurer

Die GIS würde sich damit um 5 Cent auf 60 Cent pro Tag bzw. um 1,38 Euro auf 18,59 Euro pro Monat erhöhen. Bevor die Erhöhung in Kraft tritt muss allerdings der Stiftungsrat und später die Medienbehörde KommAustria zustimmen. Die Gebühren-Erhöhung würde also frühestens mit 1. März kommen, wie Generaldirektor Alexander Wrabetz vor Medienvertretern erklärte. (Quelle: vienna.at)

Aktuelle News zur GIS-Gebühr:

Schnelle Fragen & Antworten zur GIS

Hier finden Sie schnelle Antworten zu den häufigsten Fragen bezüglich der GIS-Gebühr:

1. Was passiert wenn man die GIS nicht bezahlt?
Die Verweigerung der Auskunft darüber, ob man Rundfunkgeräte betreibt, ist eine Verwaltungsübertretung und kann mit einer Geldstrafe geahndet werden. Das ist im Rundfunkgebührengesetz, §7, Abs. 1 festgehalten: "Eine Verwaltungsübertretung begeht und ist mit Geldstrafe bis zu 2.180 Euro zu bestrafen..."
2. Wann bezahlt man keine GIS?
Wer ein Fernsehgerät ohne TV-Tuner besitzt und Inhalte streamt, braucht keine GIS-Gebühren bezahlen. Hinzu kommen noch weitere Ausnahmen wie Gehaltsgrenzen, Studenten, körperliche Beeinträchtigungen, etc.
3. Welche Geräte sind GIS-pflichtig?
Fernsehgebühren müssen für einen Computer, ein Tablet, ein Smartphone oder ein ähnliches Gerät grundsätzlich nur dann bezahlt werden, wenn das Gerät beispielsweise durch den Einbau einer TV -Karte zu einem Fernsehempfangsgerät erweitert wird.
4. Kann man die GIS Gebühren umgehen?
Wer einen Fernseher mit Tuner oder Antennenanschluss besitzt, kann die GIS-Gebühr nicht umgehen. Die einzige Lücke, die derzeit existiert, sind GIS-freie Fernseher bzw. Monitore, weil diese nicht als Rundfunkempfangseinrichtung gelten.
5. Bin ich verpflichtet GIS zu zahlen?
Nein, Streaming bleibt weiterhin GIS-frei unter gewissen Vorraussetzungen. Man muss nur für Rundfunkempfang eine GIS-Gebühr bezahlen insofern über Kabel, Satellit oder Antenne Rundfunkprogramme empfangen werden. ... Es ist keine GIS-Gebühr fällig solange der PC keine TV-Karte besitzt.
6. Was passiert, wenn ich falsche Angaben mache?
Wer trotz GIS-Pflicht die Gebühren nicht bezahlt - oder falsche Angaben gegenüber der GIS macht, kann mit einer Verwaltungsstrafe von bis zu 2.180 Euro rechnen.
7. Ist Autoradio GIS pflichtig?
Geräte, die den Empfang von Rundfunk an einem Standort (Wohnung, Einfamilienhaus, etc.) ermöglichen, unterliegen laut Rundfunkgebührengesetz der Gebührenpflicht. Es kommt also darauf an, ob an einem Standort Rundfunk konsumiert wird. Nicht meldepflichtig ist der Rundfunkempfang außerhalb von Gebäuden (Autoradio).
8. Was passiert mit den GIS Gebühren?
Die monatlichen Rundfunkgebühren werden an den Bund abgeführt. Der Kunstförderungsbeitrag (EUR 0,48) wird ebenfalls an den Bund abgeführt. Jedes Bundesland legt die Höhe und den Verwendungszweck der Landesabgabe selbst fest. Sie fließt dem jeweiligen Landesbudget zu..
9. Hat die GIS eine Telefon Hotline?
Ja, die Gebühren Info Service GmbH verfügt über eine Telefon Hotline. Die Telefonnummer lautet 0810 00 10 80
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